Samstag, 19. Mai 2012
Blogwechsel
Hallo Leute!
Nachdem ich jetzt den ein oder anderen Tag auf blogger.de verbracht habe, bin ich leider zum Schluss gekommen, dass ich es hier doch nicht ganz so toll finde. Nicht nur, dass man blogger.de-Benutzer sein muss, um kommentieren zu können, auch wird meine Seite bei verschiedenen Browsern ziemlich verwüstet angezeigt.
Naja. Aber das sind nur ein paar der Dinge, die stören. Jedenfalls habe ich nun einen neuen Blog auf wordpress.com und fühle mich bisher ziemlich wohl dort. Wenn ihr weiter Beiträge von mir lesen wollt, besucht: laurent96.wordpress.com

Laurent



Samstag, 5. Mai 2012
Wieso uns niemand kontaktiert
Über einen Monat lang hat es gedauert, bis ich wieder eine Idee hatte! Naja, aber dafür gleich eine, die ich ausbauen konnte - das ist doch auch was. Viel Spaß mit meiner neusten Kurzgeschichte!

Wieso uns niemand kontaktiert
Kanugo sah nochmal auf den Computer und konnte seinen Augen kaum glauben. Auf dem großen Bildschirm erstrahlte ein hochauflösendes Bild dieses Planeten, den er vor kurzem entdeckt hatte, einem heißen Kandidaten für höhere Lebensformen.
Nervös trommelte Kanugo mit den Fingern auf den Tisch. Die Ergebnisse mehrerer Scans und Untersuchungen zeigten, dass der Planet nicht allzu groß war, zu beinahe drei Vierteln von Wasser bedeckt und in der habitablen Zone seines Sterns einer festen Umlaufbahn folgte. Wundervoll! Nachdem die Untersuchungen bei dem Nachbarn des Planeten ergeben hatten, dass dort Bakterien existierten, war dies ein weiterer großer Erfolg in Kanugos junger Laufbahn.

Zufrieden griff er nach dem Hörer seines Telefons, um seine Mitarbeiter zu informieren. Ein plötzlich erschienenes Blinken auf seinem Bildschirm ließ in in der Bewegung innehalten. „Möglicherweise hohe Lebensform entdeckt!“ meldete eine Alarmmeldung. Kanugos Atem wurde flach und unregelmäßig. Sollte es etwa endlich soweit sein? Hatte er eine fremde Zivilisation entdeckt?

Ein weiteres Scanergebnis öffnete sich und offenbarte ihm, dass auf dem Planeten mehrere Tausend weit entwickelte Spezies lebten. Kanugo zitterte, während er das Ergebnis durchlas. Kein hochintelligentes Wesen, jedoch Tiere, ähnlich einigen, die auch hier lebten. Kanugo wusste, dass die Bilder, die er hier sah, 67 Millionen Jahre alt waren, denn das war die Anzahl an Lichtjahren, die zwischen ihm und dem Mikroskop lagen.

Kanugo hatte viel gelesen über die ersten richtigen Teleskope, wie es sie vor 300 Jahren gegeben hatte. Teleskope, die mit Strahlen arbeiteten, die die eigene Galaxie ausleuchten konnten... doch die damaligen Forscher hätten wohl kaum zu träumen gewagt, Tiere in 67 Millionen Lichtjahren Entfernung zu entdecken. Mehrmals im Jahrzehnt. Nein, früher war das noch anders gewesen.

Kanugo lehnte sich zurück, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und schloss die Augen. Wie der Planet wohl in diesem Moment aussah? Auch hier hatte es über 70 Millionen Jahre gedauert, bis aus großen Echsen und Wasserlebewesen die Spezies entstanden war, die heute die Städte auf dem Planeten bevölkerte. Ob der Planet überhaupt noch existierte? Ob das Leben sich weiterentwickelt hatte? Vielleicht suchten genau in diesem Moment auch dort in der Ferne irgendwelche Wesen mit ihren Teleskopen diesen Planeten hier ab, genau diesen Ort, und sahen, dass es nichts zu sehen gab? Sahen das 70 Millionen Jahre alte Bild? Schrieben Kurzgeschichten über Wesen auf fremden Planeten, die ihren eigenen Wohnort entdeckten?
Irgendwie fand Kanugo diese Vorstellung lustig, und er musste laut lachen, als er sich einen möglichen Titel der Kurzgeschichte ausmalte: „Wieso uns niemand kontaktiert“

5. Mai 2012



Donnerstag, 1. März 2012
Es besteht Restrisiko
Heute ein leicht ironisch angehauchtes Gedicht mit dem Titel "Es besteht Restrisiko", das ich auf der Stupidedia veröffentlicht habe ;)

Keine Gefahr
Für Mensch und Natur
Die Nachricht ist klar:
Kein Grund zur Aufruhr!

Der kleine Brand,
Gar kein Problem.
Uns geht es blendend,
Ja, strahlend schön.

Selbst abgeschaltet?
Das ist normal.
Kraftwerk veraltet.
Köpfe kahl.

Da hilft das allerbeste Jod
Auch nicht gegen uns'ren Tod.
Denn eines, das ist sicher so:
Es besteht Restrisiko!

1. März 2012